Künstliche befruchtung IVF

Künstliche Befruchtung, auch IVF-Behandlung genannt, wird angewandt bei:

  • Undurchlässigen Eileitern
  • Geringer Spermaqualität
  • Wucherungen
  • Kinderlosigkeit aus unbekannten Gründen

IVF-Behandlung ist die wirksamste Form der Fertilitätsbehandlung. Nach der Behandlung werden ca. 30-35 % der Frauen schwanger. Die Schwangerschaftsrate hängt jedoch vom Alter der Frau ab.

Lesen Sie hier mehr über unsere guten Resultate.

WIR STREBEN STETS EINE BLASTOZYSTENKULTUR AN

In der Aagaard Fertilitetsklinik wird bei allen Eizellenentnahmen ungeachtet des Alters eine Blastozystenkultur angestrebt. Da wir bei der Qualität keine Kompromisse machen möchten und der Meinung sind, dass alle die beste Chance haben sollen, wird die Blastozystenkultur nicht in Rechnung gestellt.

5 GUTE GRÜNDE FÜR DIE BLASTOZYSTENKULTUR

Durch die Blastozystenkultur erreicht man:

  1. Optimale Bedingungen für die Auswahl der am besten geeigneten Eizelle
  2. Die größte Überlebenschance beim Einfrieren (90-95%)
  3. Die höchste Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft beim Gefrierversuch
  4. Die höchste Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft pro Einsetzvorgang
  5. Möglichkeit, ein Sortieren der Eizellen vorzunehmen

Lesen Sie hier mehr über Blastozystenkultur.

SIE BEZAHLEN NUR FÜR DAS, WAS SIE BEKOMMEN

In der Aagaard Fertilitetsklinik bezahlen Sie nur für das, was Sie bekommen – nicht mehr und nicht weniger. Daher beinhalten Verträge mit 3 IVF/ICSI-Behandlungen stets 3 durchgeführte Behandlungen mit dem Einsetzen von Eizellen oder insgesamt 5 abgebrochener behandlungen.

Das bedeutet, wenn es am 5. Tag keine Blastozysten gibt und das Einsetzen von Eizellen daher abgesagt wird, wird die Behandlung nicht als durchgeführt, sondern als abgebrochene Behandlung gelten.

IVF BEHANDLUNG KURZES PROTOKOLL

Diese Behandlung findet innerhalb desselben Menstruationszyklus statt. Ausführlichere Informationen für Patienten erhalten Sie in der Klinik.

Schritt 1 Am 1. Zyklustag vereinbaren Sie mit der Klinik telefonisch oder per Mail einen Termin für den 2. oder 3. Zyklustag.
Schritt 2 Am 2. oder 3. Zyklustag werden Sie in der Klinik per Ultraschall untersucht, und Sie erhalten einen Behandlungsplan. Sie beginnen an diesem Tag mit einer Hormonbehandlung. Die Hormonbehandlung stimuliert Ihre Eierstöcke, so dass sich im Gegensatz zu der einen reifen Eizelle, die sich normalerweise entwickelt, mehrere reife Eizellen gleichzeitig entwickeln.
Schritt 3 Am 9. Zyklustag erhalten Sie erneut eine Ultraschalluntersuchung. Dabei werden die Follikel gemessen und man kann sehen, wie viele Follikel vorhanden sind. Bei dieser Gelegenheit bekommen Sie auch einen neuen Ultraschalltermin.
Schritt 4 Wenn der größte der Follikel einen Durchmesser von 18 mm hat, wird durch das Verabreichen einer Eisprungspritze (Ovitrelle) die Reifung der Eizellen ausgelöst. Anschließend müssen 36 Stunden vergehen, bevor die Eizellen entnommen werden (Aspiration).
Schritt 5 Die Eizellen werden über eine dünne Nadel, die mittels Ultraschall durch die Scheidenwand eingeführt wird, aus den Follikeln gesaugt. Nach der Eizellenentnahme müssen Sie etwa eine Stunde lang in der Klinik bleiben. Nachdem die Eizellen entnommen wurden und der Mann eine Spermaprobe abgegeben hat, erfolgt die Befruchtung im Labor. Bevor Sie nach Hause fahren, werden Sie über die Qualität der Spermaprobe sowie der Eizellen informiert. Am Tag nach der Eizellenentnahme rufen wir Sie an, um Sie über die Entwicklung der Eizellen zu informieren. Dann wird auch der nächste Schritt des Behandlungsverlaufs vereinbart.
Schritt 6 Nach 24-48 Stunden wird festgestellt, welche Eizellen befruchtet sind.
Schritt 7 Die befruchteten Eizellen werden 5-6 Tage im Embryoskop kultiviert. Diese Methode wird Blastozystenkultur genannt. Durch das 5-6-tägige Kultivieren der befruchteten Eizellen bis zum Blastozystenstadium lässt sich die befruchtete Eizelle, die die höchste Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verspricht, besser auswählen
Schritt 8 Die am besten geeigneten Eizellen werden in die Gebärmutter eingesetzt (Transfer). 1 Eizelle wird eingesetzt. Überschüssige Eizellen werden eingefroren und können in späteren Zyklen verwendet werden.
Schritt 9 10 Tage später wird in der Klinik eine Blutprobe genommen, wobei hoffentlich eine Schwangerschaft festgestellt werden kann.
IVF BEHANDLUNG LANGES PROTOKOLL

Die Behandlung dauert ca. 7 Wochen. Ausführlichere Informationen für Patienten erhalten Sie in der Klinik.

 

Schritt 1 Am 21. Zyklustag des Monats, in dem mit der Behandlung begonnen wird, haben Sie in der Klinik eine Ultraschalluntersuchung und beginnen mit der zweiwöchigen Vorbehandlung mit einem Nasenspray oder einer täglichen Spritze, um die natürliche Hormonbildung zu hemmen.
Schritt 2 Beim nachfolgenden Zyklus haben Sie am 2. Tag eine Ultraschalluntersuchung, und hier erhalten Sie einen Behandlungsplan. Sie beginnen an diesem Tag mit einer Hormonbehandlung. Die Hormonbehandlung stimuliert Ihre Eierstöcke, so dass sich im Gegensatz zu der einen reifen Eizelle, die sich normalerweise entwickelt, mehrere reife Eizellen gleichzeitig entwickeln.
Schritt 3 Am 9. Zyklustag haben Sie erneut eine Ultraschalluntersuchung. Dabei werden die Follikel gemessen und man kann sehen, wie viele Follikel vorhanden sind. Bei dieser Gelegenheit bekommen Sie auch einen neuen Ultraschalltermin.
Schritt 4 Wenn der größte der Follikel einen Durchmesser von 18 mm hat, wird durch das Verabreichen einer Eisprungspritze (Ovitrelle) die Reifung der Eizellen ausgelöst. Anschließend müssen 36 Stunden vergehen, bevor die Eizellen entnommen werden (Aspiration).
Schritt 5 Die Eizellen werden über eine dünne Nadel, die mittels Ultraschall durch die Scheidenwand eingeführt wird, aus den Follikeln gesaugt. Nach der Eizellenentnahme müssen Sie etwa eine Stunde lang in der Klinik bleiben. Nachdem die Eizellen entnommen wurden und der Mann eine Spermaprobe abgegeben hat, erfolgt die Befruchtung im Labor. Bevor Sie nach Hause fahren, werden Sie über die Qualität der Spermaprobe sowie der Eizellen informiert. Am Tag nach der Eizellenentnahme rufen wir Sie an, um Sie über die Entwicklung der Eizellen zu informieren. Dann wird auch der nächste Schritt des Behandlungsverlaufs vereinbart.
Schritt 6 Nach 24-48 Stunden wird festgestellt, welche Eizellen befruchtet sind.
Schritt 7 Die befruchteten Eizellen werden 5-6 Tage im Embryoskop kultiviert. Diese Methode wird Blastozystenkultur genannt. Durch das 5-6-tägige Kultivieren der befruchteten Eizellen bis zum Blastozystenstadium lässt sich die befruchtete Eizelle, die die höchste Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verspricht, besser auswählen.
Schritt 8 Die am besten geeigneten Eizellen werden in die Gebärmutter eingesetzt (Transfer). 1 Eizelle wird eingesetzt. Überschüssige Eizellen werden eingefroren und können in späteren Zyklen verwendet werden.
Schritt 9 10 Tage später wird in der Klinik eine Blutprobe genommen, wobei hoffentlich eine Schwangerschaft festgestellt werden kann.

Ausführlichere Informationen für Patienten erhalten Sie in der Klinik.

BEHANDLUNG DURCH MIKROINSEMINATION ICSI/IMSI

Das Verfahren unterscheidet sich durch die Art der Befruchtung der Eizellen von der gewöhnlichen IVF-Behandlung.  Bei der gewöhnlichen IVF-Behandlung werden die Eizelle und das Sperma zusammengebracht und die einzelne Samenzelle muss selbst ihren Weg in die Eizelle finden. Bei der Mikroinsemination wird eine einzelne Samenzelle direkt in die Eizelle gespritzt. Die Methode wird verwendet, wenn der Mann zu wenige Samenzellen für eine gewöhnliche IVF-Behandlung produziert, oder wenn die Eizellen bei einer gewöhnlichen IVF-Behandlung trotz einer scheinbar guten Sperma- und Eizellenqualität nicht befruchtet werden.

In der Aagaard Fertilitetsklinik wenden wir die ICSI-Methode an. Bei der ICSI-Methode werden Samenzellen mithilfe eines Mikroskops mit einer 400-fachen Vergrößerung ausgewählt.  Bei der IMSI-Methode wird ein Mikroskop verwendet, das eine 6000-fache Vergrößerung bietet. Man würde auf den ersten Blick meinen, dass die IMSI-Methode eine sicherere Auswahl von Samenzellen bietet, jedoch zeigt die einzige Vergleichsstudie, die bis jetzt hierzu veröffentlicht wurde, dass kein Unterschied bei der Wirksamkeit der beiden Methoden besteht.  IMSI ist jedoch sehr viel zeitaufwendiger.

ASSISTED HATCHING AHA

Bei einigen Frauen ist die Eizellenmembran zu dick, so dass sie nur schwer aufreißt. Das bedeutet, dass die Eizelle Schwierigkeiten hat, sich in der Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Dieses ist besonders häufig bei Frauen über 40 Jahren zu beobachten. Deshalb kann man einen kleinen Bereich der Membran perforieren (Hatching), sodass die Membran, welche die Hülle der Eizelle umgibt, leichter reißt, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft optimiert wird. Dieser Eingriff wird ca. zwei Stunden vor dem Einsetzen der Eizelle in die Gebärmutter vorgenommen.

SAMENZELLENENTNAHME AUS DEN HODEN TESA

Manchmal kann es erforderlich sein, Samenzellen aus den Hoden zu entnehmen:

  • Wenn der Mann selbst kein Sperma ejakulieren kann
  • Wenn der Mann sterilisiert ist
  • Wenn der Mann keine Samenzellen produziert, beispielsweise infolge einer Infektion der Geschlechtsorgane

Die Samenzellen werden in den Hoden in einigen fadendünnen Kanälen produziert, die wie auf kleinen Garnrollen aufgerollt liegen und die gesamten Hoden ausfüllen. All diese Kanäle enden in wenigen Gangsystemen, die in die Nebenhoden führen.  Diese sind ein kleiner, länglicher Auswuchs von der Dicke eines Bleistifts und liegen auf der Rückseite der Hoden. Die Nebenhoden enden im Samenstrang, der das Sperma in die Harnröhre weiterleitet.

Zu Beginn des Eingriffs zur Samenzellenentnahme aus den Hoden wird die Haut des Hodensacks mit desinfizierendem Alkohol gereinigt. Mit einer extrem dünnen Nadel wird in der Leiste direkt über dem Hodensack eine örtliche Betäubung verabreicht. Dieses ist nicht unangenehmer als eine ganz gewöhnliche Spritze.

Mit einer dünnen Kanüle wird Flüssigkeit/Gewebe entnommen, das ins Labor gebracht wird, wo das Gewebe geschnitten und auf Samenzellen untersucht wird. Nach wenigen Minuten wissen wir, ob Samenzellen vorhanden sind.

Wenn die Betäubung nachlässt, werden die Hoden leicht schmerzen.  Es wird empfohlen, sich für den Rest des Tages zu schonen. Gegen die Beschwerden können gewöhnliche Kopfschmerzmittel wie Paracetamol genommen werden. Sollte es zu starken Schmerzen und einem starken Anschwellen des Hodensacks und/oder erhöhter Temperatur kommen, müssen Sie die Klinik oder Ihren Hausarzt kontaktieren.

EINFRIEREN VON EIZELLEN

Wenn es nach dem Einsetzen von Eizellen überschüssige befruchtete Eizellen gibt, die sich zum Einfrieren eignen, können wir Ihnen anbieten, diese einzufrieren.  Bei etwa 25 % der Behandlungen ergibt sich die Gelegenheit, Eizellen einzufrieren.

Beim Einfrieren und Auftauen sterben 2-5 % der Eizellen ab.  Die Eizellen werden am Tag vor dem Einsetzen aufgetaut, und in der Regel können wir die Eignung der Eizellen erst am Tag, an dem sie wieder eingesetzt werden sollen, beurteilen.

In der Aagaard Fertilitetsklinik wenden wir zwei verschiedene Einfriermethoden an.  Die eine Methode ist das sogenannte Slow Freezing, bei dem befruchtete Eizellen am 2. oder 3. Tag eingefroren werden.

Die andere Methode ist die Vitrifikation, die sowohl für unbefruchtete Eizellen (Oozyten) als auch für befruchtete Eizellen, die das Blastozystenstadium erreicht haben (5. oder 6. Tag), angewandt werden kann.

Die Slow Freezing-Methode wird seit 1983 angewandt und die Vitrifikation seit 2011.  Beide Methoden haben gute Resultate gezeigt.

Die Wahrscheinlichkeit, mit eingefrorenen und aufgetauten Eizellen schwanger zu werden, liegt bei ca. 25 %. Deshalb dürfen laut Gesetz bei Frauen über 40 Jahren bis zu drei Eizellen eingesetzt werden, wenn Sie dieses wünschen.

Das dänische Gesetz besagt, dass:

  • Die befruchteten eingefrorenen Eizellen nur für Ihre Behandlung verwendet werden dürfen
  • Die befruchteten eingefrorenen Eizellen nur mit Ihrer schriftlichen Einverständniserklärung verwendet werden dürfen
  • Die befruchteten Eizellen höchstens fünf Jahre lang eingefroren sein dürfen. Danach werden die Eizellen vernichtet
  • Die Eizellen werden auch im Fall des Todes eines der Partner oder bei Ende der Beziehung vernichtet
  • Sie müssen Ihr schriftliches Einverständnis zum Einfrieren und Aufbewahren der Eizellen geben und den geltenden
  • Bedingungen zustimmen
EINFRIEREN VON SPERMA

Es kann viele Gründe für das Einfrieren von Sperma geben. Einfrieren von Sperma kann in folgenden Fällen infrage kommen:

  • Wenn der Mann vor einer medizinischen Behandlung steht, die sich schädlich auf die Samenzellen auswirken kann (z. B. Bestrahlung oder Chemotherapie)
  • Wenn es für den Mann am Tag der Eizellenentnahme schwierig ist, Sperma abzugeben
  • Wenn der Mann am Tag der Befruchtung oder Eizellenentnahme nicht erscheinen kann
  • Wenn der Mann erwägt, sich sterilisieren zu lassen

50 - 70 % der Samenzellen sterben während des Gefrier- oder Auftauvorgangs ab. Daher ist es wichtig, dass die Gefriereignung des Spermas vor dem Einfrieren beurteilt wird.

SPENDERSAMEN VON DER AAGAARD SKEJBY CRYOBANK

Bei der Aagaard Klinik haben wir unsere eigene Samenbank, Aagaard Skejby CryoBank. Wenn Sie bei uns in Fertilitätsbehandlung sind, können Sie Spendersamen bei der Aagaard Skejby CryoBank kaufen. 

Durch den Kauf von Spendersamen bei der Aagaard Skejby CryoBank entfallen die Kosten für Fracht, und es vermindert sich auch das Risiko, das während des Transports von empfindlichem Material besteht. Zudem sparen Sie eine Gebühr von 250 DKK, die bei Erhalt von Sperma einer anderen Samenbank anfällt.

Aagaard Skejby CryoBank liefert Sperma von höchster Qualität. Als einzige Samenbank in Dänemark testet Aagaard Skejby CryoBank Spender auf sämtliche High-risk HPV und die Menge der DNA-Fragmentierung. Sehen Sie unser Spenderverzeichnis und bestellen Sie Sperma auf skejbycryobank.dk