Entfernung der Gebärmutterschleimhaut

Die Gebärmutterschleimhaut wird entfernt, um starke Blutungen zu behandeln. Oft zeigt eine Ultraschalluntersuchung in Kombination mit Ihren Symptomen, ob eine solche Operation Ihnen helfen kann. Außerdem wird eine Gewebeprobe der Schleimhaut in der Gebärmutterhöhle genommen, um Zellveränderungen auszuschließen. Die Probe wird zur Untersuchung eingeschickt. Das Ergebnis liegt nach 8-10 Tagen vor. Anschließend wird der weitere Behandlungsverlauf geplant. In den meisten Fällen führt der Eingriff dazu, dass die Blutungen schwächer werden oder ganz aufhören. In den meisten Fällen profitiert die Patientin von dem Eingriff. In Einzelfällen reicht dieser Eingriff nicht aus, und die Entfernung der Gebärmutter kann in Betracht kommen. 

Im Folgenden können Sie mehr über den Ablauf der Operation lesen. 

VORBEREITUNG

Das Entfernen der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutterhöhle ist meistens ein kleiner Eingriff, sodass die meisten Patientinnen 2-3 Stunden nach dem Eingriff nach Hause gehen können. Da die Betäubung Nachwirkungen hat, ist es wichtig, dass ein Verwandter Sie abholt und sich den Rest des Tages um Sie kümmert.

Es ist wichtig, vor der Operation mit dem Arzt zu besprechen, welche Medikamente Sie einnehmen, da es einige Präparate gibt, die im Zusammenhang mit der Operation nicht genommen werden dürfen. Etwa sechs Wochen vor der Operation erhalten Sie eine Hormonbehandlung. Durch diese Behandlung wird die Schleimhaut ausgedünnt. Zu diesem Zeitpunkt ist es ratsam, mit dem Rauchen aufzuhören, da Rauchen die Wundheilung hemmt. Es wird auch empfohlen, in der ersten Zeit nach dem Eingriff nicht zu rauchen.

Fastenregeln:

  • In den letzten sechs Stunden vor der Operation dürfen Sie nichts essen
  • Sie können bis zu zwei Stunden vor der Operation Wasser und Saft trinken
OPERATIONEN

Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Ihnen wird eine Infusion am Handrücken angelegt, über die das Betäubungsmittel verabreicht wird. Die Operation wird über die Scheide durchgeführt. Der Gebärmuttermund wird geweitet und es wird ein Endoskop in die Gebärmutter eingeführt. Die Gebärmutterhöhle wird mit einer Salzlösung gedehnt, sodass man mit dem Hysteroskop ein gutes Bild erhält. Mithilfe einer Schlinge wird die Schleimhaut von der Gebärmutterwand entfernt. Die Schleimhaut und eventuell vorhandene Polypen oder Fibrome werden an das Pathologische Institut geschickt, wo sie unter dem Mikroskop untersucht werden. Sie können ca. 14 Tage nach der Operation mit einem Ergebnis rechnen.

NACH DER OPERATION

Nach der Operation sollten Sie sich für den Rest des Tages schonen. Am Tag nach der Operation rufen unsere Krankenschwestern Sie an, um zu fragen, wie es Ihnen geht.

NACHKONTROLLE

Vier Monate nach Ihrer Operation kommen Sie zur Nachkontrolle.

GUT ZU WISSEN

Blutungen: Sie werden nach der Operation 1-2 Wochen lang menstruationsähnliche Blutungen haben. Dann hören die Blutungen allmählich auf. Sie werden jedoch noch einige Wochen lang Ausfluss oder leichte Blutungen haben.

Schmerzen: Wehen- oder menstruationsähnliche Schmerzen sind normal. Diese entstehen durch das Zusammenziehen der Gebärmutter. Die Schmerzen nehmen oft nach wenigen Stunden ab. Die Klinik gibt Ihnen einige schmerzlindernde Tabletten mit.

Hygiene: Um eine Infektion zu vermeiden, dürfen Sie keine Tampons verwenden, bis die Blutungen aufhören. Vermeiden Sie Wannenbäder, Schwimmbäder und das Schwimmen im Meer. Sie können aber ohne Probleme duschen.

Aktivitäten und Sex: Sie können 4-7 Tage nach der Operation wieder arbeiten und Sport treiben. Vermeiden Sie Geschlechtsverkehr, bis die Blutungen aufhören.

Schwangerschaft: Vermeiden Sie eine Schwangerschaft. Da die Gebärmutterschleimhaut entfernt wurde, kann sich eine Schwangerschaft nicht normal entwickeln.

NEBENWIRKUNGEN UND KOMPLIKATIONEN

Wenn Sie starke Schmerzen, Fieber oder stärkere Blutungen haben als normalerweise während Ihrer Menstruation, sollten Sie unbedingt die Klinik unter +45 8612 6121 oder +45 2320 4221 kontaktieren.