Endoskopische Untersuchungen

Im Folgenden können Sie mehr über die einzelnen endoskopischen Untersuchungen lesen, die in der Aagaard Fertilitetsklinik angeboten werden.

GEBÄRMUTTERSPIEGELUNG (HYSTEROSKOPIE)

Eine Gebärmutterspiegelung, auch Hysteroskopie genannt, wird bei Verdacht auf Polypen, ein Fibrom oder ein starkes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutterhöhle durchgeführt.

Die Untersuchung dauert 10-15 Minuten und wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei wird ein optisches Gerät (ein Hysteroskop) durch die Scheide und den Gebärmutterhalskanal eingeführt. Nach der Untersuchung empfinden Sie möglicherweise leichte Beschwerden wie während der Menstruation. Es sind für einen Zeitraum von ca. 24 Stunden nach der Untersuchung leichte Blutungen zu erwarten.

UNTERLEIBSSPIEGELUNG (LAPAROSKOPIE)

Eine endoskopische Untersuchung des Unterleibs, auch Laparoskopie genannt, wird durchgeführt, um einen Überblick über die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke zu bekommen.

Die Untersuchung wird in Verbindung mit Folgendem vorgenommen:

  • Entfernung von Zysten an den Eierstöcken
  • Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter
  • Wiederherstellen der Durchgängigkeit nach einer Sterilisierung
  • Entfernung von Wucherungen an den Eileitern
  • Entfernen verschlossener Eileiter
  • Untersuchung auf Endometriose 
  • Operation bei Endometriose
  • Sterilisierung
  • Gebärmutterentfernung

Eine Unterleibsspiegelung dauert ca. 30 Minuten und erfolgt unter Vollnarkose. Dabei wird ein schmales Rohr, in dem sich ein optisches Instrument (Laparoskop) befindet, durch ein kleines Loch am Nabel eingeführt. Anschließend wird Luft eingeblasen, so dass man einen Überblick über Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke hat. Je nachdem, was für eine Untersuchung oder Operation vorgenommen werden soll, können ein oder mehrere Hilfsinstrumente durch kleine Öffnungen in der Bauchdecke eingeführt werden.

Bei einer eventuellen Operation entscheidet man sich oft für diese endoskopische Untersuchung, da die Beschwerden nach einer solchen Operation im Vergleich zur herkömmlichen offenen Chirurgie minimal sind. Es treten weniger Blutungen auf, und es gibt ein minimales Risiko für Beschädigung von Gewebe, ein vermindertes Risiko für Wucherungen und weniger Schmerzen.